#16 Online
Shownotes
BeeboBeep Düüüüd Beep Beep! Sie sind verbunden! In der neuen Folge Rausch - Das Soundtrack-Radio bahnen wir uns einen Weg durch die wüste Welt der Datenautobahnen des Internets. Das Thema lautet: Online. Also schnallt euch an, denn die musikalische Fahrt über den Highway des World Wide Webs kommt mit vielen Kurven daher! Viel Spaß beim Hören!
Für Nutzende von Amazon Music: Leider ist der erste Track der Folge nicht auf Amazon Music verfügbar. Ihr könnt ihn alternativ hier hören!
Diese Folge:
- Zur Playlist der Folge: Hier entlang
Aktuelle Folge:
- Zu den Musikplaylists der aktuellen Folge hier entlang
Rausch auf Social Media:
- Rausch - Das Soundtrack-Radio bei Instagram
- Rausch - Das Soundtrack-Radio bei letterboxd
- Mirko bei Instagram
- Charlie bei Instagram
Zu den Playlists der alten Folgen:
Transkript anzeigen
00:00:00: Mirko, wie chronically online bist du?
00:00:04: Oder um anders zu fragen.
00:00:06: Was ist deine Screentime?
00:00:09: Ich glaube gerade es ist ganz okay!
00:00:11: Ich glaube ich habe am Tag so zwei Stunden aber es gab Zeiten da war das ja anders also zwischen Abi und Studium.
00:00:19: da waren das glaube ich durchaus am Tag mal...sechzehn Stunden Wo ich in ewigen Skype-Konferenzen rum hing, den ganzen Tag gezockt hab.
00:00:31: Es waren keine schlechten Zeiten ... es waren keine guten Zeiten!
00:00:37: Es waren Zeiten wie es ist bei dir?
00:00:40: Es war Zeiten...
00:00:42: Ich glaub' ich bin sehr chronically online und ich frage mich auch immer wie diese Zeiten zustandebekommen sind kommen.
00:00:49: Ich habe gerade nochmal nachgeschaut und gesehen, dass ich obwohl ich er arbeite und alles trotzdem so sieben Stunden Zeit allein am Handy du im Durchschnitt am Tag verbringe was das ist schon ein bisschen dangerous.
00:01:02: gleichzeitig muss man sagen ich hab ganz oft auch so einfach so YouTube laufen oder so und legt es in der Ecke.
00:01:07: von daher das zählt auch dazu.
00:01:09: Das ist immer so ein bisschen erschreckend und gleichzeitig macht's ja auch Spaß.
00:01:14: Gleichzeitig denke ich mal naja vielleicht ist das doch ein bisschen viel Zeit in diesen ganzen Onlinespaces.
00:01:41: Mirko?
00:01:43: Mir...
00:01:43: Charlie?
00:01:46: Fuck, immer wenn man gerade aufnehmen will Kannst du mich hören?
00:01:53: Irgendwie ist grad wieder meine Internet-Fahrung schlecht.
00:01:58: Ah ich glaub jetzt geht's!
00:02:02: Mirko kannst du mich hör'n?
00:02:03: Ich glaube ich find wieder online.
00:02:05: Hey Mirko!
00:02:06: Super, super Perfekt, perfekt, perfekt.
00:02:09: Ich war kurz angespannt Aber Online Charlie das is ja auch Genau das Thema, unseren heutigen Podcast.
00:02:17: Ja!
00:02:18: Das ist das Thema der heutigen Folge.
00:02:20: Wir gehen rein ins World Wide Web und da treffen wir beide uns nicht nur gerade für diese Aufnahme sondern auch all die Leute, die uns hören.
00:02:28: Die finden uns ja auch im World Wide web.
00:02:31: Wir gehen heute also ein bisschen auf diese Meta-Ebene und reden über das was uns gerade in diesem Moment verbindet.
00:02:38: Wir sind alle online.
00:02:40: Das ist das Sendungsthema, also rauf mit uns auf die Datenautobahn und rein im Glasfaserkabel würde ich sagen Mirko bist du angeschnallt und ready dafür?
00:02:51: Ich bin so was von angeschnallt und ich muss sagen, wenn du schon die Wörter Datenautobahn sagst.
00:02:57: Als du das Thema online vorgeschlagen hast habe ich sofort diesen Surfer vor mir gesehen der irgendwie auf so einer Microsoft-Welle reitet.
00:03:05: Da hab' ich sofort diese Y to K Early Internet Pictures in meinem Kopf von so verbeirauschenden Browserfenstern und so.
00:03:14: Ich finde Online ist auch ein Gefühl.
00:03:18: Weißt du was ich meine?
00:03:20: Es ist ein Gefühl, dass bei mir ganz stark mit nuller Jahren auch verbunden ist und das wird sich vielleicht heute auch in den Soundtracks widerspiegeln.
00:03:26: Ja!
00:03:26: Ich bin gespannt ob wir da Entsprechungen finden beziehungsweise ja...ich glaube ich habe Entsprechen gefunden sonst würde ich die Folge nicht machen sonst wäre das ja blöd.
00:03:37: aber ich bin gespannt was Du von denen hältst und ob Du mit ihnen mit einen hergehst oder ob Du das vielleicht auch anders erlebst.
00:03:44: Aber bevor wir losfahren auf der Datenautobahn habe ich noch ein paar Hinweise für unsere wilde Sause, die uns bevorsteht.
00:03:52: Ihr hört oder seht gerade diesen Podcast auf der Plattform Eures Vertrauens aber damit ihr auch die Musik hören könnt müsst ihr folgendes tun in den Show Notes des Podcasts befinden sich links zu allen Musik Streaming-Plattformen eures vertrauens über dir mit uns die Musik hören könnt.
00:04:06: speichert euch die Playlist doch direkt ab.
00:04:08: die wird mit jeder Folge geupdatet und auf Spotify findet ihr sogar immer Sprech und Musikparts hintereinander gereilt.
00:04:15: Auf YouTube findet ihr für jede Folge eine extra Youtube Playlist in der Beschreibung, da könnt ihr drauf klicken und seid auch mit dabei.
00:04:21: Und wenn ihr meine Folge verpasst habt kein Problem.
00:04:23: in den Podcast Show Notes gibt es dazu auch Links!
00:04:26: Wenn euch gefällt was wir hier machen dann lasst uns gerne schon mal direkt eine gute Bewertung auf der Podcast Plattform eures Vertrauensdar oder auf YouTube und schreibt und kommentiert uns gerne überall wo's geht.
00:04:37: Vielen Dank euch!
00:04:38: So, und jetzt geht's los.
00:04:40: Mirko du startest heute unseren kleinen Trip ins World Wide Web.
00:04:46: Wie starten wir denn heute rein?
00:04:49: Ich bin gerade ehrlich gesagt noch ein bisschen unentschlossen.
00:04:53: ich glaube wir starten mit dem No Brainer so'n bisschen Ja und zwar starten Den du ich glaube nicht kennst.
00:05:07: wie ich letterbox entnommen habe nämlich all about lily choo choo sagt er dir was?
00:05:12: Nee, hab ich tatsächlich nur nie von gehört oder gesehen.
00:05:16: da geht es um ein vierzehnjährigen der eine totale obsession mit einer pop sängerin entwickelt und dann in einem online forum jemanden kennenlernt dessen obsession eben so groß zu sein scheint Und sich dann so ein bisschen in dieser welt in diesem forum und vor allem in der musik dieser fiktionalen Popmusikerin verliert, die ja jetzt ein bisschen an Björk auch angelehnt ist.
00:05:39: und auch eine paar Internet-Anekdoten, die so um den Björg-Fandom kursieren.
00:05:48: Und diese fiktionale Künstlerin Lily Chuchu hat auch einen Album herausgebracht.
00:05:52: Breathe!
00:05:53: Das japanische Original kann ich leider nicht lesen... ...und von diesem Album hören wir jetzt den Song Gureido.
00:06:01: Ich denke mal es soll Gleit Bedeutend ist es in den Katakana-Schriftzeichen geschrieben.
00:06:07: Ja, Gureido von Lily Choo Choo.
00:06:17: Ja interesting Mirko!
00:06:18: Ich fand der war so sehr Beatles artig.
00:06:21: das war irgendwie meine erste Association.
00:06:23: ich musste an so so siebzigerjahre.
00:06:27: Beatles Songs denken irgendwie ein bisschen an so Strawberry Fields Forever Penny Lane so diese Ära der Beatles.
00:06:36: Ich weiß nicht, ob du auch diese Assoziation hattest.
00:06:39: insgesamt musikalisch einfach und thematisch ist es natürlich ein Track, das sich total nach Eskapismus singt und nach irgendwie einem anderen Ort und vielleicht auch irgendwie danach jemand anders zu sein oder anders zu seien.
00:06:56: also wenn man sich wünscht irgendwie einen Sound zu sein in Harmonie wie's hier in the lyrics steht.
00:07:05: Und ich glaube, es gibt ja auch eine Zeile... Da muss ich hier einmal hochscrollen.
00:07:09: I wanna be just like the sea!
00:07:10: I want to be just as a wind!
00:07:13: Das ist ja auch so ein Wunsch woanders und wer anders zu sein.
00:07:19: Spiegelt sich das auch im Film wieder wie einem Studiensong war?
00:07:23: Klär mich auf!
00:07:24: Also zu den Beatles muss ich sagen, ich hatte diese Referenz nicht.
00:07:28: Jetzt wo du es aber sagst stimmt schon aus dieser psychedelischen Phase so Sgt.
00:07:33: Pepper oder Magical Mystery Tour dieses Daun Daun daun daon daun Dao könnte auch wirklich der Anfang von I am the Walrus sein oder so.
00:07:43: Also das finde ich tatsächlich passt dazu ganz gut und irgendwie hat dieser Film auch was total Rauschhaftes, Psychedelisches.
00:07:52: Es geht auch immer darum sich mit der Musik aus diesem Ort zu entfernen so wie du es gerade schon gesagt hast was eskapistisches.
00:07:58: aber es geht auch ein bisschen um die Grenze von Leben und Tod.
00:08:04: Einer der Freunde des Protagonisten Ciuichi hat ein Nahtoderlebnis und verändert sich daraufhin auf eine ganz, ganz schlimme Art und Weise.
00:08:11: Und wird zu einem ganz, Ganz schlimmen Bulli.
00:08:15: Und ohne das Ende zu spoilern aber auch da geht es um Tod, um Selbstmord, um... Auch dass nicht sein!
00:08:25: Also diese Sphäre von Lili Chuchu dieses Forum, dieses Internet-Forum, dieser Musik dass das ganze im film selbst auch nie gezeigt wird, auch wenn man am ende sich dann auf dem lili tutu-konzert befindet zeigt immer da gibt es irgendwie diese jenseitige internet welt online welt oder eben die welt von ja dieser fast schon gottgleichen figure lili tuto hier in den film die irgendwie auch was mit Afterlife zu tun hat, mit nicht existieren.
00:08:56: und das ist ein Wunsch den unsere Figuren vielleicht teilweise auch ein bisschen haben.
00:09:00: Deswegen ja fand ich dass einen guten Einstieg heute in unserer Sendung und dieses ganze Album einfach wirklich spektakulär, phänomenal!
00:09:09: Das ist wirklich so eins von diesen wenigen Fällen wo ich sage jeder einzelne Track ist einfach extrem gut Ein absolut rundes Album dafür, dass glaube ich auch gar nicht alle Songs dann gefeaturet werden am Ende im Film.
00:09:23: Und wenn man den film kennt haben die noch so eine zusätzliche dunkle Qualität würde ich sagen.
00:09:28: also wenn du jetzt Beatles sagst das ist natürlich eher ablifting Auch wenn sie vielleicht entrückt manchmal ist um auf unsere letzte Sendung zurück zu kommen.
00:09:37: aber wenn ich jetzt an diese grissel Bilder von all about lily choo choo denke was auch oft Evangelion für Björk-Fans genannt wird, dann finde ich das auch beunruhigend.
00:09:50: Ja interessant ja und bei wenn wir über Lily Choo Choo reden werden dass dann eben dieser große Popstar ist diesen Space vielleicht nach dem Tod oder so, dann ist das natürlich auch einfach etwas was thematisch passt weil popstars in ihrer ganzen Größe es gibt ja auch irgendwie diese Regensart Bigger when live sind.
00:10:13: Das leuchtet mir schon ein und klingt nach einem sehr spannenden interessanten Film den ich mir dann wohl mal anschauen muss Nachdem wir gehen jetzt so schmackhaft gemacht hast.
00:10:25: Wobei es auch ein bisschen depressing klingt mit dem Stich, der da am Ende genannt ist?
00:10:29: Ja aber ich werde mich den wohl mal widmen müssen.
00:10:33: Aber depressing echt auf eine gute Art.
00:10:36: also ich kann ihn total empfehlen.
00:10:37: Der ist auch ein bißchen anstrengend.
00:10:38: man kann sich den ja zwei splitten wenn man das nicht durchhält.
00:10:44: und wer ebenfalls ein riesengroßer Fan von Autobot LadyTutu ist Quentin Tarantino, der deswegen auch einen Track von diesem fiktionalen Album in Kill Bill Vol.
00:10:55: I gefeaturet hat und so eine wunderschöne Szene, in der die Braut bei Hattori Hanso auf dem Dachboden ist und die Katanaschwerter ausprobiert.
00:11:03: Und damals hatte ich diesen Song gehört.
00:11:05: es ist so ein ganz ätherisches, so'n Hauchen nur so und das hat schon total was mit mir gemacht, das zu hören.
00:11:15: Und ich hab den ganz lange gesucht auf YouTube.
00:11:17: der ist nämlich leider auch nicht im offiziellen Kill Bill Soundtrack und als ich dann erfahren habe dass es dazu quasi noch einen ganzen Film gibt war ich
00:11:26: gepackt.
00:11:28: Aber wie toll, dass der eine Film zur Musik geführt hat.
00:11:33: Das ist ja auch irgendwie ne ganz tolle Kette an Ereignissen.
00:11:37: Richtig cute!
00:11:38: Und ja gut dann ich mein Kill Bill Vol.
00:11:41: eins ist glaube ich mein Liebster Tarantino.
00:11:43: dementsprechend muss ich mir den jetzt auch nochmal geben allein noch mal deswegen.
00:11:50: Hey
00:11:51: Charlie wer hat noch keinen einzigen Tarantinotrack in Rausch des Soundtrack Radio oder?
00:11:57: Ja, das stimmt.
00:11:58: Aber ich glaube Tarantino... Ich weiß nicht, irgendwie habe ich nicht mehr so Bock über Tarantinon nachzudenken und zu reden in letzter Zeit Und ich glaube es hat alles so ein bisschen... Weiß ich nicht.
00:12:12: Deswegen kam mir die Idee noch nie.
00:12:13: aber natürlich sind die Soundtracks bei seinen Filmen auch immer sehr gut gewählt.
00:12:17: da kann man ja nichts sagen Das ist schon immer... Das sind schon immer gute Compilations Die sehr gut dazu passen.
00:12:24: Von daher... Aber
00:12:25: seien wir ehrlich
00:12:26: ein
00:12:27: Soundtrack Radio zu machen und dann Tarantino Soundtrack, also das ist schon auch wirklich die alleroffensichtlichste.
00:12:33: Also ich finde es jetzt eigentlich wo ich nochmal drüber nachdenke eher einen Qualitätsmerkmal dass wir noch nicht irgendwas aus Pulp Fiction hier gespielt haben oder so.
00:12:42: Ja ich mag Pulp fiction zum Beispiel auch gar nicht.
00:12:46: Jetzt habe mich immer doch
00:12:47: Bock mit dir darüber zu reden.
00:12:52: Ja gut, wenn ihr das sehen wollt oder hören wollt da draußen könnt ihr es ja in die Kommentare schreiben.
00:12:57: Das
00:12:57: müsst ihr bitte einfordern.
00:12:59: Disgrosse Tarantino Soundtrack Special oder so.
00:13:03: aber weg von Tarantinow wieder rauf auf die Datenautobahnen würde ich sagen
00:13:07: Warte lass mich noch eben einen Hard Fact dropen um hier der Künstlerin Ero zu tun.
00:13:13: Die die wir als Lili Tutu hören heißt eigentlich Saliu Und das ganze Album
00:13:19: ist
00:13:19: written and arranged von Takeshi Kobayashi und heißt im japanischen Original Kokyu.
00:13:25: Habe ich jetzt gerade nochmal
00:13:26: recherchiert.
00:13:28: Empfehlung geht raus!
00:13:29: So, jetzt zurück auf die Datenautomaren Charlie.
00:13:31: Wohin führst du uns?
00:13:33: Ich führe uns mitten ins Glasfaserkabel.
00:13:36: Zumindest hört sich der Track immer für mich so an, das ist meine Assoziation damit und es geht um einen Track von einem anderen Filmbro-Regisseur.
00:13:47: Und zwar geht es um Denis Villeneuve und sein Film Arrival und da gibt's ein Track namens Haptapot B vom Johann Johansson den ich sehr gerne mag und den hören wir jetzt!
00:14:01: Nein,
00:14:03: nein!
00:14:06: Max Richter wurde mit... Wie hieß der Film?
00:14:08: Der Oscar-Film.
00:14:09: Ich habe schon wieder... Hamnet den haben wir gebannt.
00:14:13: Es reicht.
00:14:23: Charlie da zeigt sich wieder wie gut wir uns ergänzen diesen Podcast denn du hast mal wieder ein total optimistischen Track mitgebracht.
00:14:34: Um nochmal ganz kurz zurückzugreifen auf All About Lily Choo Choo, der Film lässt sich der sogenannten High-Sci Internet Anxiety Era zuordnen.
00:14:42: So um die Jahrtausendwende rum wo... in japan viele filmen und serien zu dem thema gruseliges internet entstanden sind die entfremdung, die dadurch entsteht das verlieren von sich selbst.
00:14:54: Und hier haben wir jetzt aus arrival ein film der ja auch sehr optimistisch ist was das andere die aliens angeht aber auch die menschheit insgesamt und auch kommunikation der irgendwie sagt man kann sich verstehen selbst wenn man ganz von scratch anfangen muss auch wenn dieser Track hier uns ja diese mysteriösen Sprachfetzen nur liefert, die manchmal für mich wie Water klangen aber dann auch nicht so richtig.
00:15:21: Trotzdem sagt irgendwie werdet ihr miteinander in Kontakt treten können?
00:15:25: Irgendwie werdet euch schon verstehen egal wie mysteriös die Nachricht auch ist.
00:15:30: Deswegen Charlie bin ich froh dass du die Stimmung mit dem zweiten Track direkt wieder hochgezogen hast damit ich sie später wieder einreißen kann.
00:15:37: Aber der ist natürlich richtig schön.
00:15:41: Und ja... Sphärisch und mysteriös.
00:15:46: Und irgendwie auch eingängig, also er ist irgendwie auch ein Ohrwurm so!
00:15:50: Und es ist nicht der erste Track an dem man denkt wenn man über Arrival spricht.
00:15:54: Ich habe gerade diesen berühmten In the Nature of Daylight Max Richter-Track vorhin angesprochen Der diesen Film sehr dominiert weil er natürlich gut ist und in einer sehr prominenten Szene platziert ist.
00:16:04: Aber auch der Johann Johansson-Score drum herum finde ich ist sehr sehr gut und probiert so viel aus.
00:16:12: Also gerade was diese Vocals angeht, finde ich den doch wirklich sehr eingängig.
00:16:18: Voll!
00:16:18: Und es war tatsächlich für mich damals der Track, der am meisten aus dem Film hängen geblieben ist.
00:16:22: also den habe ich wirklich schon seit Ewigkeiten immer wieder in Playlisten bei mir.
00:16:28: und das richtig schön... Das ist ja immer das richtig Schöne an diesem Podcast, wenn man dann macht Irgendwie diesen einen Track, den niemand so aufregieren hat.
00:16:37: Aber man hat ihn jahrelang gehört, mal präsentieren kann und mit jemandem drüber reden kann.
00:16:42: Das ist die richtige Freude.
00:16:44: Und ich kann vielleicht nochmal kurz was zur Handlung sagen.
00:16:47: du hast es gerade schon angerissen In Arrival geht's eben um eine Linguistin gespielt von Amy Adams Die eben Wege finden soll mit Aliens, die auf der Erde gelandet sind zu kommunizieren.
00:16:59: Und ja, es ist wirklich eine sehr optimistische Film.
00:17:02: Ein Film darüber wie Sprache auch denken und das Leben formen kann irgendwie.
00:17:09: Ich finde dieser Track, das habe ich eben schon ein bisschen angerissen klingt wirklich... Wie ich es mir vorstellen würde, wäre ich so ein Bit oder weiß nicht irgendwie so ein Datenkonstrukt.
00:17:23: Was losgeschickt wird durch Glasfaserkabel ins World Wide Web?
00:17:28: Ich habe auch immer wieder Bilder von so... Es gibt doch diesen Ralph Breaks wie Internet von Disney.
00:17:34: Aber ich hab auch so Bilder von Super Mario, wie man diese Gläsernen nicht tunneln kann.
00:17:46: ...durch diese lesenden Röhren.
00:17:50: Genau, durch die Röhre gleitet oder so... und man schwebt darin mit so guter Geschwindigkeit immer weiter Richtung einer neuen Welt!
00:18:01: Und das ist irgendwie das Internet.
00:18:03: natürlich ich hätte auch hier The Emoji Movie unterbringen können aber ich dachte dass Spahn war uns
00:18:10: Dann doch lieber Tarantino bitte
00:18:14: Ja, aber das ist wirklich... Ich habe keine Ahnung.
00:18:18: So Kopfkino dabei wie ich irgendwie so ein Datenbit bin was dann in diesem Kabel da erstmal auf SpeedGain Internet reißt.
00:18:27: und dann kommt irgendwie rechts und links kommt ein weiteres Datenbit Und die sagen so hallo und es ist auch irgendwie eine Track der hat irgendwie etwas... Der ist so viel Bewegung drinne Es hat doch irgendwas von Von ganz viel Licht.
00:18:43: Okay, jetzt wird es total abstrakt aber...
00:18:47: Nee ich weiß was du meinst das ist für mich auch so.
00:18:52: Die Kamera ist unter Wasser Aber in Richtung der Sonne gerichtet die so von oben so rein strahlt.
00:18:59: Weißt du?
00:18:59: Das ist ein Bild dass sich da irgendwie haben.
00:19:03: Ja, sehe ich auch.
00:19:04: Und das... und ich finde der Track begreift dann auf wirklich so dieses andere auf das man dann stößt.
00:19:10: Der Track heißt ja auch wie diese Aliens dann im Film heißen hat die heptapoden.
00:19:16: Der begreift dieses andere dann auch wirklich als etwas Aufregendes, auf das man sich irgendwie freuen kann.
00:19:23: Was irgendwie schon was Mysteriöses hat, was jetzt nicht... Es ist schon was Fremdes.
00:19:27: aber es ist gleichzeitig ein etwas ganz Kostbares das treffen zu können oder diese Wesen treffen zu könnten dem Fremden begegnen zu können.
00:19:37: Und das kann ja in seinen besten Momenten auch das Online sein bedeuten.
00:19:41: Etwas Fremden zu begegnen, was in Kommunikation zu treten mit etwas, mit dem man vorher noch nicht in Kommunikation geträgt ist und daraus etwas ganz positives für sich oder gemeinschaftlich etwas Positives schöpfen zu können.
00:19:59: Von daher ein sehr optimistischer schöner Track von mir!
00:20:03: Sag ich jetzt mal so selbst loben.
00:20:05: Um dich mal
00:20:06: selbst zu loben?
00:20:07: Ja, nein hast du ja recht!
00:20:09: Ey weißt du woran ich aufdenken
00:20:10: musste?
00:20:10: Ich wollte mir den Schrecken loben aber es wurde so zum
00:20:12: Selbstloben.
00:20:13: Nee das ist okay Charlie Das war ein toller Track.
00:20:16: Du hast ihn mitgebracht, Ehre beim Ehrengewirr.
00:20:20: Ich musste auch ein bisschen an Portal denken.
00:20:23: Insbesondere Portal II.
00:20:25: Den wollte ich nämlich heute eigentlich auch mitbringen.
00:20:27: Dann habe ich aber nicht so den perfekten Track gefunden.
00:20:30: Aber der hat ja auch manchmal so Roboter-Vocals natürlich dadurch dass er die Antagonistin von Portal einen Roboterarm ist, der mit einer generierten Stimme spricht.
00:20:41: Aber das hatte ich hier, diese Assoziation hatte ich manchmal.
00:20:45: Eigentlich ist es roboterhafte generell.
00:20:48: Es klingt ja eigentlich wie so ein Roboter-Kind, würde ich sagen.
00:20:51: Das Alien, dass wir hier hören oder diese Stimme und das passt natürlich auch wieder zu diesem großen Thema von Arrival Verlust des Kindes und dann aber durch die Sprache gelingt es irgendwie Adams Jahr am Ende doch quasi über Raum und Zeit hinweg mit ihrem Kind in Verbindung zu bleiben.
00:21:13: Ja, ja
00:21:17: kann man so stehen lassen denke
00:21:18: ich.
00:21:19: Ja was haben wir noch
00:21:20: hier?
00:21:21: Eine Sache kann man vielleicht noch sagen.
00:21:24: Wir haben immer so eine Sache noch!
00:21:27: Und zwar diese Aliens kommunizieren ja in so Tinten-Tlexen Und die Tintentlexe sind so runde Kreise.
00:21:34: Meine erste Assoziation damals, als ich das gesehen habe auch an der Grunde warum mich den Film mag war Das ist ja eigentlich wie Musik weil diese Tintentexel sind so rund wie eine Vinyl-Schallplatte und Die können ganz viel gleichzeitig sein und ganz viel gleichzeitig sagen verschiedene Emotionen und Gedanken gleichzeitig ausdrücken.
00:21:52: und dass es sehr auch irgendwie wie Musik und das fand Ich auch immer sehr schön!
00:21:57: Das ist auch so ne geile Idee.
00:21:58: einfach Ich komme nicht klar auf diesen Film.
00:22:02: Muss ich dringend mal wieder gucken?
00:22:04: Und ich komm bestimmt nicht klar, auf deinen nächsten Track oder doch was ist es?
00:22:08: Ich befürchte tatsächlich nicht also vorhin viel schon das Wort Regie Bro oder nie?
00:22:13: was hast du gesagt?
00:22:17: Film Bro.
00:22:18: Ja ich glaube das ist aber jetzt so ein bisschen das inoffizielle Thema für mich dieser Sendung.
00:22:24: denn mein nächster Track aus biografischen Gründen, ich sag's gleich.
00:22:29: Aus Fight Club!
00:22:31: Ein Film den ich abgöttisch geliebt habe eine Zeit lang auf jeden Fall die längste Zeit meiner Jugend, den ich dann nicht mehr mochte, dann wieder mochte und ich weiß gar nicht ob ich inzwischen bei nicht mehr oder wieder bin aber das ist immer so ein Click-Cluck.
00:22:48: Ich muss es vielleicht mal wieder abchecken.
00:22:51: Auf jeden Fall hat dieser Soundtrack für mich auch totale nostalgische Qualitäten denn ich bin oft zu Fight Club eingeschlafen.
00:22:58: Das war für mich irgendwie so eine, so ein Ritual immer die ersten fünf und zwanzig, dreißig Minuten zu gucken und dabei so wegzudämmen.
00:23:06: Und da eignet sich der Film auch so gut weil er am Anfang auch so ein bisschen duselig erzählt ist.
00:23:11: alles in so Montagen.
00:23:12: es geht um Schlaflosigkeit.
00:23:13: das hat mich irgendwie beruhigt.
00:23:14: ich weiß es nicht.
00:23:16: Ich
00:23:16: mach mir langsam wirklich Sorgen um dich zu mir kommen
00:23:20: Ich rede doch hier von meinem vergangenen.
00:23:23: ich dass das die sechzehn Stunden am tag online war.
00:23:26: Das geht ja jetzt gar nicht mehr um mich.
00:23:28: naja auf jeden fall Möchte ich jetzt aus dem fight club soundtrack Den track jacks smirking revenge spielen und möchte insbesondere hier den fokus auf den mittelteil des tracks legen denn der zerfällt so in so ein paar teile.
00:23:47: Ja, und mir geht es insbesondere um Die Mitte.
00:23:50: Viel Spaß!
00:23:53: Ich sage immer viel Spaß, wie so ein Karussell-Dreiber,
00:23:57: ich
00:23:58: muss das damit aufhören.
00:24:02: Und jetzt Shakira mit ihrem neuen Hit.
00:24:05: Viel Spass!
00:24:14: Ja also nach dem Höhren dieses Tracks bin ich den Soundtrack definitiv positiver gegenüber eingestellt als dem Film.
00:24:23: Das kann ich auf jeden Fall schon mal sagen, das war doch ein ganz interessantes Hörerlebnis.
00:24:29: Die Mitte hatte ich ja so fasziniert, darauf sollte ich meine Konzentration vor allem... Anwenden.
00:24:35: das habe ich gemacht und ich hatte in der Mitte des Tracks das Gefühl, dass ist ein bisschen die Erfahrung wenn man so hundert Tabs offen hat.
00:24:42: Und auf einmal kommt von irgendeinem Kack-Tab noch irgendwo so einen Sound.
00:24:47: Man muss diese Tab schließen bis man irgendwann bei dem angekommen ist wo die ganze Zeit dieser dritte Sound da gerade noch herkommt den man hört damit man endlich das YouTube Video gucken kann was man eigentlich sehen will.
00:25:00: Ich hab auch die Assoziation gehabt an so...ich weiß nicht Ob du diese Erfahrung hier gemacht hast.
00:25:05: Wir haben sie natürlich beide nie gemacht, denn das wäre illegal wenn wir es ihr je gemacht hätten.
00:25:10: aber Ich habe das schon immer ein umfeld mitbekommen dass Leute diese erfahrung gemacht haben zum Beispiel bei LAN Parties.
00:25:17: das so dass es so spiele gab Aber die waren ja immer mit so Serial Codes gesichert die dann so in den Games waren und dann gab es so Keygains oder so oder Key Gens oder irgendwie.
00:25:29: das waren so Programme mit denen du so Code generieren konntest.
00:25:34: mit denen du dann Videospiele freischalten konntest und die so Crack'n kontest.
00:25:39: Und da gab es ganz wild generierte Serial Code Generatoren, und die hatten auch immer einen richtig lauten Sound der losgingen, sobald sie gestartet sind!
00:25:52: Ich weiß
00:25:53: genau was
00:25:54: du meinst.
00:25:55: Richtig laute Musik und man war so mitten im Mut und war irgendwie in einer Spielezellation, ich natürlich nicht sondern halt die anderen Leute auf der Lahnparty.
00:26:05: Und dann ging da auf einmal so ein lauter Sound-Luchs und man dachte irgendwie hier Detlef!
00:26:10: Was ist denn da los bei dir?
00:26:13: Und dann guckt man da auf dem Bildschirm und dann sagen wir das.
00:26:16: Daran musste ich auch denken, wenn so aus dem Nichts auf einmal so ein digitaler Sound total blert!
00:26:23: So richtig...
00:26:24: Ja noch mit so einer strenglichen Clipart drauf.
00:26:27: Hab' ich gehört?
00:26:30: Habe ich gehört?
00:26:31: habe ich gehört.
00:26:32: Jalanparty ist auch ein interessantes Thema.
00:26:35: also für mich hat jetzt dieser Track total das Gefühl übertragen dass ich damals hatte Es ist zwei Uhr dreißig am morgen.
00:26:44: Ich bin noch am pc alle anderen schlafen im haus und dieser bildschirm leuchtet mich so bläulich an Und ich knabber gerade noch irgendwas haben bademantel an fühle mich wie ein hacker oder sowas ganz krasses machen.
00:26:58: also als ich jetzt gerade im track auch am ende diese e-gitarre gehört habe war es mir schon bisschen peinlich.
00:27:04: aber es hat natürlich auch irgendwie was einsames ist etwas Melancholisches, vielleicht mal nicht mal auch trauriges.
00:27:11: Und doch ist man irgendwie so in seiner eigenen heimlichen Welt und das hat für mich diese Mitte mit diesem ständigen Wechsel aus diesen Ambient Sounds, diesem elektronischen und dann kommt dabei immer dieses Low-File Schlagzeug ballert da rein so, das ist glaube ich immer so wenn nicht unentschlossen dann vom pc saß und ich wusste ob ich langsam ins Bett gehen sollte oder ob ich noch eine runde zocke oder so.
00:27:36: Das ist für mich glaube ich dieses nachts am pc einsamkeitsgefühl.
00:27:39: dieser track hier und den habe ich damals auch während ich dort am pc saas glaube ich oft gehört und berührt mich irgendwie immer noch.
00:27:49: Ich habe auch so krasse Noir-Gefühle dabei gehabt.
00:27:54: Wir sind jetzt auf der Datenautobahn mal kurz ausgestiegen und wir machen einen heißt an irgendwie so einem ominösen... Ja, aber das wäre ja Hecken im Grunde, das Equivalent dazu.
00:28:06: Irgendwie ein Datenheist.
00:28:08: Das ist ja Heken!
00:28:10: Von daher habe ich gut mental übertragen, was du gerade gesagt hast in mein eigenes Bild.
00:28:16: Ja, fantastisch!
00:28:17: Ne, das kann ich total sehen, stimme mich dir total zu und finde... Ich weiß nicht.
00:28:24: also mit dem Track konnte ich jetzt wirklich etwas anfangen.
00:28:31: Ich will auch gar nicht mehr viel über Fight Club Reden, denn ich glaube jeder hat den gesehen.
00:28:36: Der ist auch so tot geredet inzwischen oder vielleicht auch wieder nicht?
00:28:39: Ich weiß nicht!
00:28:39: Vielleicht verdiente der Revisit aber die Szene finde ich doch wirklich ganz toll.
00:28:44: da kommt der namelose Protagonist gespielt von Edward Thornton nach Hause und sieht dass seine Wohnung nicht mehr da ist.
00:28:50: sie ist explodiert und sein kompletter Hausstand alle seine Möbel seinen Kühlschrank usw.
00:28:56: liegen unten auf der Straße verteilt, also seine Wohnung war irgendwie im zehnten Stock.
00:29:00: und ja all das dass er brauchte.
00:29:03: Dass er hatte um sich endlich vollständig perfekt zu fühlen seinen ganzen Konsum.
00:29:08: denn ihr müsst wissen Fight Club ist ein sehr konsumkritischer Film.
00:29:12: Der liegt da angekogelt und zerstört Auf dem Boden vor ihm und er ist nicht mal traurig.
00:29:18: Er weiß nicht wie er sich fühlt als er sieht dass sein Leben jetzt eigentlich nicht mehr existiert.
00:29:23: er weiß es nicht Und das wird Mit diesem Track untermalt.
00:29:27: und diese traurigen Ambience Scores sind immer die kaputten Möbel.
00:29:31: Und diese Schlagzeuge sind dann ein Rückblick in die Explosion der Wohnung, das fände ich eine ganz toll auch toll animierte Szene.
00:29:43: Ich
00:29:46: werde kein gutes Wort zu dem Film verlieren.
00:29:48: Mich hat ja einfach nie gekriegt, es gibt immer noch ganz viele Leute die ich auch sehr schätze und mag sie den mögen.
00:29:53: von daher wird da bestimmt auch noch irgendwas zu holen sein was ich darin nie gesehen habe.
00:29:58: ich weiß nur dass ich den einmal gesehen habe und ich fand ihn sehr öde Und dann war ich sehr genervt davon das mir alle in meinem ganzen leben erzählt haben dass der geilste shit der welt und nicht war.
00:30:10: nein So sind wir verblieben, Fight Club und ich auf ewiger Distanz.
00:30:16: Bis heute habe ich mich ihm ein bisschen genährt denn der Soundtrack scheint ganz nett zu sein!
00:30:22: Also dieser Track ist sogar ganz gut, mehr als ganz nett.
00:30:29: Denn die Dust Runners sind auch ein sehr populäres amerikanisches Produzenten-Do, die unter anderem für Die Beastie Boys, für Back for the Rolling Stones und für Linkin Park produziert haben.
00:30:45: Ich hatte gerade... Ich bin gespannt, was gleich noch kommt.
00:30:50: Ich habe auch so ein bisschen Matrix-Assoziationen gehabt aber ich hab gar keinen Matrix-Track dabei gehabt.
00:30:54: Das wäre eigentlich eine super Sache gewesen.
00:30:56: Ja das wär auch toll gewesen.
00:30:58: Also falls ihr noch die Matrix gesehen habt oder den Soundtrack gehört habt gebt euch das auf jeden Fall mal.
00:31:03: Das kann ich hier nochmal als Tipp mitgeben.
00:31:05: Aber ich leite jetzt überall zu meinem nächsten Video.
00:31:07: Hast du gerade Matrix empfohlen unserer Zuhörerschaft?
00:31:10: Die unterschätzt
00:31:11: sie glaube ich.
00:31:13: Aber ich möchte doch, dass wir anschlussfähig sind auch für Leute die vielleicht noch nicht so viele Filme gesehen haben.
00:31:19: Das ist doch alles Luceris
00:31:21: und er will auch Breaking Bad gleich mit...
00:31:25: Habt ihr schon mal von Game of Thrones und Star Wars gehört?
00:31:31: Ja aber wirklich auch mal in die Soundtracks reinzuhören kann sich ja lohnen.
00:31:33: das machen ja schon weniger Leute.
00:31:36: also Apropos weniger Leute, passt eigentlich gar nicht.
00:31:40: Viele Leute haben das Album Brad von Charlie XCX gehört und darum geht es auch im zugehörigen Film The Moment von Aiden Samiri.
00:31:51: Und aus dem hören wir jetzt ein Track und der heißt Dredd Das ist mein nächster Song.
00:32:04: Also ich fand dass war ein sehr labyrinthischer Track irgendwie gerade zum Ende.
00:32:08: die Stimme von Charlie entfernt sich immer weiter im Hintergrund Die Musik wird immer leiser, aber schaukelt sich irgendwie auch so nach unten.
00:32:18: Ich hab echt irgendwie das Gefühl von... Sich verlieren darin.
00:32:22: und auch sonst muss ich sagen gerade dadurch dass das mit I don't care i love it durchmisch war fand ich das alles sehr eerie irgendwie also sehr ancanny irgendwie dadurch dass ich diesen track ja zu genüge wirklich zugenüge.
00:32:39: von jeder party die ich besuche höre das dann aber hier so gesampled zu hören in diesem ja halb stress track halb fast so horror track ist vielleicht zu viel gesagt, aber irgendwie ist der ja schon ungut.
00:32:57: ich weiß nicht wie es
00:32:58: anders sagen soll.
00:32:59: Ja doch eine anxiety steckt hier drin sich im labyrinthischen verirrt.
00:33:09: so habe ich den wahrgenommen.
00:33:10: ja und wenn ich jetzt an internet dabei denke dann ist das für mich auch so eine so eine webseite die ich Wo ich das gefühlt hab, ich glaube ich den tab sollte ich mal zu machen oder ich habe mich hier in ecke vom internet da sollte ich glaube nicht sein Und das mache ich dann auch.
00:33:27: Was ist deine assoziation?
00:33:30: Ja meine assoziation dazu war dass das so ein bisschen einer der tracks ist bei dem ich am meisten das Gefühl habe, dass er so online sein ist.
00:33:47: Ich will jetzt auch nicht zu depressing sein aber klar kommt da dieses Charlie XCX i love it sample rein.
00:33:59: ist ja heutzutage das Internet voll von Boards,
00:34:03: K.I.,
00:34:04: es ist alles so doomy und kein Platz für... Vernetzung oder kreative Verwirklichung mehr.
00:34:10: Es ist jetzt einfach irgendwie so ein Hellscape für Fehlinformationen, Propaganda und hast der einen aber konstant Anschreit mit.
00:34:19: Hast du jetzt nicht gerade Spaß?
00:34:20: Du liebst es doch auch hier!
00:34:22: Ist das nicht geil
00:34:22: hier?!
00:34:23: Ist es nicht so spaßig
00:34:24: hier?!
00:34:24: Nein, dann guckt doch mal die glücklichen hot Menschen im Next Real an sei mehr online Dann kannst du auch so viel Spaß haben.
00:34:31: Und das ist für mich wirklich einfach dieser Track und gleichzeitig steckt er natürlich auch drinnen.
00:34:38: Das hast du jetzt ja auch schon so ein bisschen angedeutet, dadurch dass es so labyrinthisch sich anmutet und dadurch, dass es klingt als würde man sich verlieren.
00:34:47: Das schafft die Parallele zum Film in dem es eben Es ist eine Mocumentary, also es geht jetzt nicht in der Doku oder so.
00:34:57: Aber es geht eben um Charlie XCX Erfolg nach dem Bread Album.
00:35:01: Es ist ein Stressfilm.
00:35:02: deswegen habe ich dir den auch schon mal empfohlen.
00:35:04: Ich glaube er könnte dir echt gut gefallen.
00:35:06: und es ist vor allem im Film über den Kontrollverlust nachdem man Erfolg hatte Also über den Kampf die eigene künstlerische Arbeit Die eigene Kunst Kultur und auch Szene irgendwie vor Fremdeinflüssen Und auch irgendwie vor Vereinahmung schützen zu wollen, dass sich das nicht alles verliert.
00:35:24: Dass der Sinn warum man das macht, sich nicht komplett verliert und man sich nicht selber in so einem Kapitalistischen Hellscape komplett verlieren.
00:35:34: Darum geht es da in dem Film und wird eigentlich sehr schön eingefangen.
00:35:39: also es ist einer meiner Lieblingsfilme aus diesem Jahr und hätte ich den Track nicht hier eingebaut dann wäre er bestimmt auch in der Best of des Jahresfolgeende des Jahres mit dabei gewesen.
00:35:51: Ich habe den auch immer noch ganz oben auf der Liste, ich werde den auf jeden Fall noch dieses Jahr gucken.
00:35:57: Und was mir hier nochmal ganz klar geworden ist das unsere zwei Sendungen entrückt und online ja doch irgendwie auch ein bisschen artverwandt sind.
00:36:05: also auch in der Vorbereitung hab' ich oft gedacht Ja hätte ich glaube ich auch bei Entrückt benutzen können wie jetzt meine zwei vorherigen Tracks glaube ich aber auch der Heptapode B. Also Online bedeutet ihr selbst in der optimistischen Auslegung ja doch irgendwie nicht das echte Leben.
00:36:26: Es deutet immer auf irgendwas anderes hin, immer auf diese Parallel-Existenz oder ein Jenseits oder eine Kopie meiner selbst oder sowas.
00:36:35: aber das haben glaube ich unsere Tracks bisher heute alle gemeinsam, sie deuten immer auf irgendetwas Transcendentes irgendwo anders hin.
00:36:45: So und hier ist dieser Ort auf den hingedeutet wird, der ist für mich sehr unangenehm was er dann gut zum Film zu passen scheint
00:36:53: Total.
00:36:55: Und AG Cook, der Produzent dieses Soundtracks ist jemand, der schon sehr viele Jahre, ich glaube seit Jahr zwei tausendsechzehn muss es gewesen sein mit Charlie XCX zusammengearbeitet hat und unter anderem auch ein eigenes Kollektiv und Label namens PC Music gekündet hat was natürlich jetzt gut zu unserem Thema online passt und das ist ein Label und ein Kollektif wie kein anderes die popmusik, die wir so heute hören geprägt hat und den sound von charlie xx der wiederum ja jetzt alles prägt.
00:37:29: es ist ein kollektiv aus produzenten wie zum beispiel sophie sophie kennst du ja auch easyfun aka finkean daniel hall das sind namen die zb am neuesten dualipa album mit produziert haben.
00:37:45: aji kook hat auch bei beyonds des letzten alben mit produzieren Und es ist eine ganze Szene rund um Hyperpop, um glitschigen Pop entstanden.
00:37:55: Um sehr experimentelle, sehr digital klingende Musik die sich vor allem durch online fordern und digitale Spaces wie Discord Server vernetzt hat... ...und die in ihrem gesamten Sound irgendwie wie kaum ne andere Szene einfach so digitale Räume wirklich auditiv klanglich greifbar macht.
00:38:18: also falls dir jetzt der track gefallen hat und das scheint ja auf jeden fall eine interessante erfahrung höherefahrung gewesen zu sein ich empfehle auf jeden Fall sich da mal mehr reinzubegeben in dieses pc music kollektiv in auch die arbeit von ag cook als produzent insgesamt.
00:38:34: Da gibt es sehr viel interessante Musik, die man hören kann.
00:38:40: Sehr viele interessante Spaces in denen man sich so nachts wenn man noch nicht schlafen will und einfach mal ein bisschen auf YouTube abhängt reinbegeben kann, die sehr gewinnbringt und künstlerisch sehr interessant sind.
00:38:55: Ich sah auch gerade Perfume Genius hier in der Liste der Kollaboratoren.
00:39:00: also Ich bin sowieso eigentlich ein Hyperpop interessiert, ich mag das alles sehr.
00:39:05: Ich werde da bestimmt mal reinhören.
00:39:08: Ja nice!
00:39:09: Und wo ich jetzt rein hören werde... Das wirst du mir jetzt sagen, Mirko?
00:39:13: Ein weiterer Filmbro-Regisseur.
00:39:15: was hast Du denn da parat?
00:39:17: Es ist ein weiterer Filmbro-Regissor aber ich glaube du magst ihn.
00:39:20: es ist ein Regisseur den ich irgendwie ganz stark mit Internet connecte obwohl ich auch nicht so richtig sagen kann wie so es ist.
00:39:27: Danny Boyle Vielleicht wegen Trainspotting, denke ich gerade.
00:39:32: Aber eigentlich so viel online hat Trainspatting dann auch nicht!
00:39:35: Es geht da doch eher um Konsumkritik.
00:39:38: aber um Trainsporting soll es heute gar nicht gehen.
00:39:40: Es soll um ein absolut vergessenen Film von Danny Boyle gehen.
00:39:44: vielleicht zurecht... Ich habe ihn auch länger nicht mehr gesehen.
00:39:47: Ich weiß damals gefiel er mir zumindest so gut dass ich mir die Blu-ray kaufen wollte.
00:39:52: Es geht um Trans von Danny Boil.
00:39:55: hast du den gesehen?
00:39:58: Im Pride Month?
00:39:59: Wow, ich bin ein Wort.
00:40:02: Trance!
00:40:04: Das ist der britische Film.
00:40:07: Ich hab's mir schon gedacht, nee,
00:40:09: habe ich noch nie von gehört oder ihn
00:40:10: gesehen?
00:40:12: Ja dann hab' ich ja vielleicht jetzt einen geheimen Tipp für dich.
00:40:14: Vielleicht, ich weiß nicht mehr so genau... Bevor ich sage worum es geht, hören wir einfach den Track würde ich sagen Bullet Cut von Rick Smith aus dem Film Trains von Danny Boyle.
00:40:31: Sag mal schnippelst du da irgendwas oder ist das ein Track dieses Gebäudes?
00:40:35: Nein, oh ich esse Pistazien.
00:40:37: Sorry Ah
00:40:39: okay Ne alles gut keine Stress.
00:40:41: Ich habe mich nur gefragt woher das kommt.
00:40:50: Ja es ist einen track der sich so verläuft und indem man sich auch ein bisschen Verläuft er steigert sich.
00:40:58: so ganz interessant weil man immer wenn man irgendwie damit rechnet jetzt geht Weiß nicht.
00:41:04: jetzt wird eine Schippe drauf gelegt biegt er nochmal so ab und steigert sich über Umwege.
00:41:11: Ich weiß gar nicht ganz, wie ich das beschreiben kann!
00:41:14: Ich hatte bei dem Track das Gefühl es ist am ehesten ein Equivalent zu diesem Haptoport B-Track den ich am Anfang hatte der auch sich nach und nach immer weiter auf irgendwie einen Moment oder einen Ort hin bewegt.
00:41:31: aber hier habe ich das Gefühl dass dieser Ort schon irgendwie positiv aufgeladen ist, aber es ist auch eine gewisse Unsicherheit drin.
00:41:42: Irgendwie macht das einem auch ein bisschen mehr Schiss als in diesem Track den ich mitgebracht habe.
00:41:50: Ich hier weiß nicht ganz dadurch dass da so viele Abwägungen drin sind wird man auch irgendwie konstant verunsichert und denkt okay der Ort an dem wir gleich ankommen ist das überhaupt einer wo ich sein will?
00:42:03: Ist das ein guter digitaler online Space, wo wir gerade hinreisen?
00:42:08: Oder vielleicht eher nicht so schön.
00:42:13: Mirko was hat es mit diesem Film auf sich und was hat's mit dem Track auf sich?
00:42:17: Zuerst muss ich mich entschuldigen dafür... dass ich Pistazien gegessen habe, während dieser Track lief.
00:42:23: Ihr müsst wissen das Charlie zwischendurch mich fragte ob ich gerade etwas schnippele oder ob es Teil des Tracks sei.
00:42:30: Es war ich der Pistazzien aufknackt und aß.
00:42:35: Das hat vielleicht dein höher Erlebnis auch ein bisschen beeinträchtigt.
00:42:40: Ich finde fast dieser Track auf jeden Fall Ausmacht ist irgendwie ein Staunen Und ich finde, dass es so... man schlägt die Tür auf zum Internet und da sind dann wie bei Ralph Reichst du hast vorhin schon erwähnt.
00:42:52: So ganz viele Welten und Türen und Fenster und Figuren und Websites!
00:42:57: Und man ist erstmal total begeistert.
00:42:58: und je weiter man sich da so drin verliert merkt man, man schlittert immer weiter.
00:43:03: Man kommt nämlich nicht mehr so richtig raus aus all dem was auch so großartig jetzt im online sein, genauso invasiv ist das und genau so sehr spiralisiert dich das irgendwo hin wo du vielleicht gar nicht sein möchtest.
00:43:18: Und ich finde dass hat dieser track auch So wie du es gerade gesagt hast.
00:43:22: über umwege steigert sich dieser track denn der steigerte sicher irgendwie von etwas fantastisch optimistischem zu irgendwie etwas diffus.
00:43:32: ungute Ist für mich im Internet recht ähnlich und in dem Film geht es eigentlich gar nicht ums Internet oder wenn dann nur als Metapher und über Umwege.
00:43:45: Es geht um eine Bande an Kunstdieben.
00:43:48: James McAvoy und Vincent Cassell wollen zusammen ein berühmtes Gemälde klauen, und dann kriegt aber James McEvoy einen auf den Kopf!
00:43:57: während dieses Diebstahls und vergisst, wo er das Bild hingelegt hat.
00:44:01: Deswegen muss er danach zur Hypnose zu Rosario Dawson... ...und die will dann quasi in seine Vergangenheit, in sein Gedächtnis um herauszufinden, wo ist dieses unfassbar teure Bild?
00:44:15: Und dabei revielt sich dann aber das ein oder andere aus James McAvoy's Vergangenheid!
00:44:19: Das ist so'n Film der isst überhaupt nicht klug, aber extrem smart.
00:44:25: Extrem klugscheißerig.
00:44:27: Dieser Track, den wir gehört haben wird auch zum großen Reveal am Ende gespielt wo man dann nochmal in der Rückblende sieht wie was eigentlich wirklich passiert ist.
00:44:36: Es ist so alles auch ich glaube man darf nicht zu lange drüber nachdenken weil dann fällt das alles auch schon ein bisschen auseinander.
00:44:42: es gibt auch paar echt blöde Szenen und blöder Twists.
00:44:45: Grundsätzlich finde ich die Idee aber immer noch sehr cool und alles was mit Hypnose zu tun hat und so finde ich irgendwie immer spannend.
00:44:52: Und ganz im Schluss wenn ich mich richtig erinnere Programmiert von so Kassel noch eine App auf dem iPad, die Rosario Dawson dann nochmal die Wahrheit erzählt und sich danach selbstständig vom iPad löscht.
00:45:02: Also das ist der Bereich in dem wir uns hier bewegen Von so Mindfuck-Movie, Twist-Movey.
00:45:10: Deswegen sagt ich auch vorhin Filmbrow Es ist eigentlich ein totaler Filmbrofilm Der irgendwie aber trotzdem ne ganz coole Prämisse hat.
00:45:16: Und dieser Track hier ist mir eben irgendwie im Gedächtnis geblieben Denn Danny Boyl hat das ganz oft diese Steigerungstracks Wenn ich an Sunshine denke, wenn nicht an twenty eight days later denke.
00:45:27: Das sind ja auch alles Tracks die darüber hinaus dann nochmal durch andere Filme Bekanntheit erlangt haben weil sie auch so unspezifisch sind und einfach irgendwie sagen hier wird es gerade richtig krass.
00:45:39: Und das hat dieser Track für mich auch gehabt.
00:45:43: Ja, dass ist interessant weil ich kann mir vorstellen wenn man den track mit dem film hört Ist es wirklich so ein immer weiter Laufen das Offen legen von dem was ja eigentlich wirklich in den Film passiert ist und man soll aus dem Staunen nicht mehr rauskommen.
00:45:57: Und dann gibt es noch eine Abwägung, und das ist so der nächste Twist wenn wir den Track aber alleine hört Es ist irgendwie unangenehm, weil das Staunen geht zu lange und dadurch wird dieses Zu-Lange-Staunen irgendwann so ungut.
00:46:14: So gruselig, so unangengenehm wie ein Lachen was viel zu lange geht oder so dass es dann auch einmal den Schwiss kriegt, dass es einfach grusulich ist, dass diese Person gerade vor dir steht und immer noch lacht.
00:46:26: So fühlt sich dieser Track dann doch an.
00:46:29: Ein diabolisches Lachen inzwischen.
00:46:33: Ja, man denkt so okay du hast über meinen witz gelacht der war auch fanny.
00:46:37: aber So fanny weiß jetzt nicht möchtest du dich über mich lustig machen weil du immer noch lachst.
00:46:42: Was passiert gerade?
00:46:44: oder
00:46:45: tally?
00:46:45: Du erzählst es wird dir das schon mal genau so passiert.
00:46:48: Das ist zu specific.
00:46:52: Nee tatsächlich weiß ich gar nicht.
00:46:53: bestimmt kann mir gut passiert sein aber Ich hab keine spezielle Anekdote, dazu muss ich dann doch mitgehen.
00:47:02: So schlimm und traumatisch mein Leben hat vielleicht noch nicht ... Nee, aber nee, interessanter... Also ja gut, ich weiß nicht wie gut der Film ist, aber irgendwie hab' ich Bock mit dir jetzt mal anzuschauen!
00:47:15: Und Danny Boyle ist ja einfach einen stilistisch vor allem sehr interessanter Regisseur weil er sehr viel visuell dann doch experimentiert.
00:47:22: Ist das bei dem Film auch der Fall?
00:47:25: Ja schon so ein bisschen also und ich glaube deswegen dachte dachte ich auch bei Internet sofort an Danny Boyle.
00:47:31: Er ist halt so ein Musikvideotyp und er ist so ein Cliptyp, das ist alles so eclectisch!
00:47:36: Der macht mal dies, der macht mal das... Und innerhalb dieser Filme wurschtelt er sich dann auch die Sachen zusammen.
00:47:40: Wir haben ja schon über one hundred twenty seven hours gesprochen.
00:47:45: Das beginnt ja auch mit dieser Musikvideo Sequenz, die irgendwie wie so einen V-Log aussieht.
00:47:51: Und auch hier jetzt dieser Film, da gibt es dann auch so Parts wo ich denke das passt jetzt eigentlich gar nicht so richtig.
00:47:56: Es gibt so eine Roadtrip Traum Sequenz in der Mitte am Ende ist man in so einer schönen Kirche mit Buntglas und es ist einfach wie beim Swiping.
00:48:08: Wie durch die Reels zu swipen ein bisschen so Danny Boy Film zu sehen immer kleine Module die einem ganz verschiedene Sachen erzählen.
00:48:16: aber das mag ich eigentlich auch an seiner Filmografie und an seinen Filmen.
00:48:21: Ja, ich finde das eigentlich auch ganz sympathisch und du hast mir jetzt eine gute Überleitung gegeben.
00:48:26: Kleine Module kleine Videos durch die man sich durchswipe vielleicht auch kleine Levels kleine Welten.
00:48:33: wir gehen ab ins Videospiel in meinem letzten Track Und zwar geht es in die Welt von Playstation.
00:48:41: Wir gehen in die welt von Astro Bot einem Spiel von Team Asobi mit einem Soundtrack von Kenneth C.M Young, den kennt man vielleicht weil er auch Soundtracks für die Little Big Planet Reihe gemacht hat.
00:48:54: und aus dem Soundtrack vom Astrobot hören wir jetzt einen Track und ich muss gerade nochmal nachschauen.
00:49:00: der hat nämlich so ein Remix-Namen Achso!
00:49:02: Der Remix heißt einfach Astro Bot Remix Cooling Springs heißt der Track im Astrobots Remix.
00:49:07: Den hören wir...der geht sechs Minuten.
00:49:10: Ich sage, setzt euch hin.
00:49:12: Wir sind jetzt mal gerade in diesem utopischen Bereich des Internets angekommen.
00:49:16: Macht es euch richtig gemütlich holt euch noch so ein kühles Spaßgetränk und genießt einfach sechs Minuten.
00:49:22: Nicht du auch noch!
00:49:28: Spassgetränke ist das Red Flag für dich die benutzt was?
00:49:33: Ich habe dich verloren an die Jensie.
00:49:37: Aber ich bin Jensi
00:49:39: Was?
00:49:40: Das ist ja noch schlimmer
00:49:41: Ja.
00:49:44: Okay, entschuldige die Unterbrechung!
00:49:47: Alles gut alright.
00:49:48: wir gehen rein ins Gen Zitou mit Cooling Springs im Astrobot Remix.
00:50:01: Also ich muss sagen zuerst war ich relativ gut gelaunt.
00:50:05: das hatte ja für mich auch alles so was ich sage jetzt wieder Maritimes Tropisches.
00:50:10: Ich habe da sofort weil ich mit den Astrobots auch ein bisschen vertraut bin zumindest mit der VR-Edition.
00:50:16: Ich habe da sofort so ein Strand Level auch gesehen, wo man von Palme zu Palmen hüpft.
00:50:22: Das ist ja der berühmte Insel-Level.
00:50:26: Ist einfach das für mich auch total Y to K Videospiele bzw Playstation I sind.
00:50:31: Da gibt es ja von Kingdom Hearts ausgehend so viele ikonische Beach Level... Ja auch irgendwie so als kind von der Playstation so sehen suchtsorte sind die ja finde ich dann zu diesem online ding auch passen.
00:50:48: Dann hat das sich aber über die länge von sechs minuten muss ich sagen ein bisschen verloren.
00:50:54: Es ist ja doch recht monotoner song.
00:50:58: Zwischendurch gab es noch mal kurz diese diese zirkus hafte Melodie, das fand ich dann nochmal kurz interessant und habe mich gefragt was auf dieser Insel sonst noch so steht.
00:51:07: Vielleicht ein Freizeitpark oder sowas.
00:51:10: Aber das war dann leider auch schnell wieder vorbei.
00:51:13: Also es ist für mich eigentlich... Und dafür ist es ja auch gedacht als Videospieltrack Ein Hintergrundlied, ein Lied dass im Hintergrund läuft Das auch durchaus Laune macht aber dann in der ganzen Länge für mich doch ein bisschen ermattend war.
00:51:28: Ja Welche Qualitäten siehst du in diesem sechs Minuten-Tappich?
00:51:34: Da kann ich dir zustimmen und das kann ich auch total nachvollziehen.
00:51:39: Es ist ein sehr langer Track, der kann erstmal monoton wirken.
00:51:45: Es gibt... es ist ja tatsächlich eine Remix von dem Spiel Astros Playroom.
00:51:51: also es gab so einen Astrobotspiel für die VR bei der PlayStation vier.
00:51:56: dann gab es einen Spiel namens Astros Playroom.
00:52:00: Das kommt kostenlos, wenn man eine PS-Fünf kauft ist das direkt mit dabei und da reist man in so ne Playstation rein durch die einzelnen Bestandtheite der Playstation und spielt so ein drei D Plattformer durch die Plattform hindurch.
00:52:13: Und dann gab es jetzt eben noch mal nen längeres Spiel Astro Board dieser Cooling Springs Track, der eigentlich von Astros Playroom ist.
00:52:22: Mein Gott ich bin jetzt schon richtig tief drinnen hier.
00:52:25: Green Mix und der ursprüngliche Track ist eigentlich auch kürzer!
00:52:28: So jetzt sind wir auch mal irgendwo angekommen wo wir hin wollen.
00:52:32: Und ich dachte jetzt gerade... Ich wähle die sechs Minuten Version weil wir uns jetzt gerade schon hier sehr viel Dread und Doom gegeben haben.
00:52:41: Sehr viel.
00:52:42: Der Online Space ist ja eigentlich auch einer der nicht so gut sein kann Und ich dachte jetzt möchte ich mal hier kurz einen längeren Gegenpol setzen, also habe ich auch die längere Version genommen.
00:52:54: Denn es ist für mich schon ein Track der so krass diese Frutika-Ero zweitausender Y to K äh Ästhetik einfängt.
00:53:03: Also das finde ich halt wirklich die Qualität von dem Ding Das ist genau dieses Strandlevel die du jetzt auch sofort im Kopf hattest, dass es das diese Ästhetik einfach sehr gut einfängt.
00:53:14: und ich muss die ganze Zeit auch immer an diese... Ich weiß nicht.
00:53:18: Es gibt ja auch diese typischen Windows XP Hintergründe mit diesen grünen Hügeln wo deine hinter die Sonne aufgeht.
00:53:25: Und diese Bilder von der Zukunft, die man in den zwei Tausenden hatte wie sie irgendwann aussehen wird.
00:53:32: Weil vielleicht auch ein bisschen nostalgisch weil ich mit ihnen groß geworden bin habe ich bei denen einfach sehr, sehr gute Gefühle.
00:53:40: Auch ein bisschen traurig weil die Zukunft nicht so aussieht.
00:53:43: vielleicht ist es aber auch gut so dass sie nicht so aus sieht Aber das holt mich schon immer noch ab dieser Ästhetik.
00:53:50: da sind wir auch wieder bei Sachen wie Avatar und Life of Pee Das ich das glaube Da bin ich ja so ein bisschen alleine mit Aber das... Ich kann mir diese Ästetik viel anfangen Und die wurde hier ganz gut in einem Track untergebracht.
00:54:05: Allgemein würde ich sagen, der ganze Soundtrack von Astrobot, Astros Playloon
00:54:09: kann man
00:54:09: auf jeden Fall
00:54:10: sehr gut... Lass uns kurz da rein
00:54:10: springen!
00:54:11: Ja.
00:54:12: Weil ich finde Avatar and Alpha Pete das Problem ist die sehen dann zu gut aus.
00:54:17: im Vergleich wäre es zumindest so wie so ein Insel Level von damals weil ich finde was die Qualität davon ist und dass spürt dann auch hier in diesem Track der ja auch so ultra synthetisch daherkommt und durch diese endlose Wiederholung auch wirkliches Endloses hat.
00:54:31: Man schaut auf dieser Insel leveln Und wie ich letztens gelesen habe, Insel Level waren damals so beliebt weil sie relativ einfach zu programmieren sind.
00:54:40: Man hat da eben einfach diese Plattefläche mehr und die geht bis ans Ende der Welt!
00:54:45: Und irgendwann fängt halt die Skybox an und du siehst den Himmel Du musst da keine Berge machen, du musst da eine Stadt machen... ...du machst einfach deine Umgebung und dann hört sie auf und dieser Eter beginnt.
00:54:56: Ich fand das hatte auch damals immer ne unheimliche Qualität.
00:54:59: Wie weit kann ich wirklich rausschwimmen von diesem Insel-Level?
00:55:03: Ist das eine endlose Umgebung so.
00:55:06: Und da hat man das gespürt, dass in diesen Polygonen, in dieser programmierten Umgebungen und ja auch im Internet dadurch, dass da eine Endlosigkeit lauert die einem eigentlich ein bisschen unheimlich ist.
00:55:20: Und vielleicht steckt das in diesem Endlos wiederholten.
00:55:24: Vielleicht wie ein endloses lachender Mann.
00:55:28: In diesem endlos wiederholtem Track steckt es auch so ein bisschen drin, dieser Ort wo immer Sonne ist, wo immer die Palmen wachsen und wo die NPCs immer in derselben Ecke rumstehen.
00:55:40: So schönes ist so eerie.
00:55:42: Das ist einem am Ende ja dann doch auch.
00:55:45: Diese Qualität finde ich am Arbeiter und Life of Pine nicht denn die wollen's dann doch zu echt.
00:55:50: Und dann denke ich, nee, mach's lieber so.
00:55:55: Jetzt hast du hier diesen großen Aufheller-Bastrack schon wieder in eine Dummy Richtung gelenkt!
00:56:01: Aber ich kann es total... Ich kann das nachvollziehen.
00:56:04: Das war auch ein bisschen der Grund warum ich gesagt habe vielleicht ist es auch gut dass die Zukunft nicht so aussieht und diese Ästhetik hat denn es ist ja ne sehr glatte kurvige kantlose Ästetik sehr, sehr kliene, künstliche so Apple iPhone Ästhetik irgendwie die das alles damals hatte und ich glaube ich bin ganz froh dass die Welt nicht so künstlich und ein bisschen menschlicher noch anmutet.
00:56:32: Das ist glaub ich schon eine gute Sache aber nichtsdestotrotz es ist glaube ich so einen sehr angenehmen Space der auch sehr klinisch anmuten kann kann auch sehr eerie anmuten.
00:56:43: es ist ein platz wo immer sonne ist aber hey, es ist auch eine platze wo immer Sonne ist.
00:56:48: so also man Man muss ja nicht ewig da verweilen in einem video spiel das man da schon gut aufgehoben und ich glaube dass Es ich auch immer so strandlevel sommer level schon immer Sehr mochte einfach aus eskapistischen gründen.
00:57:03: Ich habe gerne meine Zeit in diesen Locations verbracht.
00:57:08: In Videospielen, das sind die einfach irgendwie da hat man ja einfach positive Assoziationen und fühlt sich wohl.
00:57:15: Ja aber ich weiß auch noch genau wie ich so bei Strandleveln dann immer ins Wasser gegangen bin und gucke ab wann kommt die Animation für der Charakter ertrinkt?
00:57:24: Und dann sind wir am Strand im Sand respawned oder wurde vielleicht einfach irgendwie wo man nicht mehr weiterschwimmen kann weil das Spiel sagt stopp.
00:57:34: Das hab ich auch schon immer gerne ausgetestet.
00:57:36: Aber ich habe das dann gar nicht so negativ wahrgenommen, weil dann so ... Ah okay!
00:57:40: Dann ist das so und bin halt irgendwie weiter da rumgehört.
00:57:44: Ich fand es eher unheimlich wenn man tatsächlich weiter rausschwimmen konnte.
00:57:47: Das wollte ich ja nicht.
00:57:48: Dann wollte ich immer dass mir das Spiel sagt bis hierhin und nicht weiter
00:57:52: Verstehe ich.
00:57:53: Apropos bis hier hin und nicht Weiter.
00:57:57: Hey!
00:57:58: Sollen wir unsere Sendung damit abbinden?
00:58:00: Oder hast du noch etwas zu den Astrobots zu sagen?
00:58:05: Außer die Spiele und Soundtracks sind super.
00:58:08: Und das sind nicht nur Beach Level, es sind auch ganz viele andere musikalische Einflüsse da drin.
00:58:12: also hört er gerne mal rein.
00:58:14: bleibt mir nix zu sagen.
00:58:16: Mirko ich bin gespannt auf deinen Rauschmeißer.
00:58:19: Ich ende jetzt mit einem Track, den ich gerade wieder entdeckt habe.
00:58:22: Weil ich ihn in einem Insta-Real in meinen zwei Stunden Bildschirmzeit pro Tag entdeckte und ich war ein bisschen furious.
00:58:32: Und zwar handelt es sich um das Lied Children von Robert Miles.
00:58:35: Du kennst das bestimmt.
00:58:37: du bist ja dann doch nur zwei Jahre jünger als ich.
00:58:41: Es muss also in deiner Jugend Wohl nicht, sehe ich hier gerade auf der Wikipedia-Seite.
00:58:46: Es wurde ein Jahr vor deiner Geburt veröffentlicht aber es hat sich doch hartdeckiger im Radio gehalten.
00:58:54: Weißt du schon?
00:59:08: Ich kenne das!
00:59:09: Aber wir hören's ja jetzt auch selbst wenn man es nicht kennt... Ich muss sagen, es ist eines der großen Highlights meines Podcast-Daseins hier mit dir.
00:59:18: Hätte ich immer so schön singt zu hören!
00:59:20: Das freut mich wirklich immer sehr glücklich.
00:59:23: Ja...
00:59:23: Es ist auch eins meiner Highlights.
00:59:27: Nur möchte ich euch das nicht weiter zumuten und lieber das tatsächliche Lied spielen?
00:59:33: In diesem Instagram Reel setzte sich jemand in einem Hotel zum Aura Farmen an ein Klavier und spielte Children von Robert Miles.
00:59:43: Es schrieb dann in die Caption, es sei ein Anime-Song.
00:59:46: Und ich dachte das ist doch kein Anime Song!
00:59:48: Das kenne ich doch aus meiner Eins Live Kindheit und eine kurze Recherche hat ergeben.
00:59:53: Das hat überhaupt nichts mit Anime zu tun außer dass es einen Fan Edit zu irgendwie Viking Saga gibt.
00:59:59: aber Children ist einfach ein Dream House Banger.
01:00:05: Dream House heißt das Genre des Trans unter Genre.
01:00:11: Und ja, den möchte ich jetzt eigentlich ohne weitere Vorrede spielen.
01:00:15: Für mich... Jetzt hab' ich gesagt ohne Vorreden aber jetzt sag' ich doch noch was!
01:00:19: Für mich hat der Track eine und das sagt ja vielleicht der Genre Dreamhouse auch schon eine total verträumte Qualität und hat daher auch aus dem Jahr fünfundneunzig so kommt.
01:00:32: Der hat noch diesen Optimismus.
01:00:35: Er hat für mich aber auch durch das Träuberische eben dieses jenseitige vom Internet, aber es ist noch diese Zeitkapsel wo man vielleicht denkt, dass könnte alles richtig toll werden mit dem Internet.
01:00:46: und das
01:00:47: möchte ich mir...
01:00:49: Jetzt lass uns die Leute doch irgendwie hier positiv raus schicken.
01:00:53: Das ist doch positiv!
01:00:54: Nein, ich will dass wir uns darauf auf diese Quelle zurückbesinnen und sagen ja Ende der Neunziger haben wir noch mal alle gedacht also wir noch nicht den wir waren noch sehr jung Dass sich alles immer in die richtige Richtung entwickelt auch das Träumen Auch das Internet auch diese Parallelwelt Und darauf müssen wir uns vielleicht auch mal zurück besinnen
01:01:15: um
01:01:16: die Qualitäten des Online-Seins auch zu sehen.
01:01:18: So, habe ich es gerettet?
01:01:19: Geht so halb ne?
01:01:20: Ja, so halbn ja!
01:01:22: Lass uns träumen gemeinsam.
01:01:24: Ja lass uns träumen, lass uns träumen.
01:01:25: Charlie, das war wieder richtig spaßig mit dir und ich hoffe ihr hattet ebenso viel Spaß und wünsche euch eine gute Bildschirmzeit und bis ganz bald.
01:01:38: Bis ganz bald.
Neuer Kommentar